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Geschichte

Während neun Jahren hat Roland in Kenia eine Schreinerei aufgebaut und junge Kenianer, meist Jungs von der Strasse ausgebildet. 2001 sah sich Roland von Gott gerufen Kenia zu verlassen, zu diesem Zeitpunkt lief die Schreinerei gut und konnte von einheimischen Mitarbeitern übernommen und weitergeführt werden.
Der Weg führte ihn in den Nordirak, wo Roland die Aufgabe hatte eine Schreinerei aufzubauen, um Strassenkinder auszubilden. Nach fünf Jahren musste Roland aufgrund der Sicherheitslage das Land verlassen, konnte die Schreinerei einheimischen Schreinern übergeben, die sie bis heute weiterführen.

2011 kam Roland nach Gambia um als Schreiner zu arbeiten.
Erste Schwierigkeiten veranlassten ihn fast das Land wieder zu verlassen bis er ein aufklärendes Gespräch mit einem einheimischen Pastor hatte. In diesem Gespräch fanden sich zwei Menschen, die dieselbe Not; hohe Arbeitslosigkeit und keine Ausbildungsmöglichkeiten, sehen und dagegen etwas unternehmen wollten. Die Vision, junge Menschen auszubilden und ihnen damit eine Zukunft zu geben, wurde aufgefrischt.

Gunda, die seit 1992 im ländlichen Gambia als Hebamme lebt und arbeitet, hat nebst ihrer medizinischen Tätigkeit mehrere Kleinprojekte gemacht um Bildung zu vermitteln und Nebenverdienste zu erwirtschaften.

Im Februar 2013, kurz nach ihrer Hochzeit, zogen Roland & Gunda an die Küste, um in der Nähe der einheimischen Kirche und der jungen Leute zu sein, die eine Ausbildung und/oder Arbeitsmöglichkeit suchen. Die Vision ist mit der einheimischen Kirche zusammen ein Ausbildungszentrum für handwerkliche Berufe aufzubauen und zu führen, wo Jugendliche den Beruf ihrer Wahl finden und lernen können.

Mitte 2013 konnten wir die erste temporäre Werkstatt auf gepachtetem Grundstück bauen und in Betrieb nehmen.

Im Juni 2014 wurde uns ein Stück Land zum Kauf angeboten, das wir im Namen der einheimischen Kirche (ECG) kaufen konnten und nun House of Skills zur Umsetzung der Vision zur Verfügung steht.

Highlights im Jahre 2015

Wir gehen ein bisschen von Highlight zu Highlight, mit genügend Herausforderungen dazwischen.
Das jüngste Highlight war als Lukas, ein Schweizer Kurzzeitmitarbeiter uns die „Bose Boxe“ installiert hat und nun über wlan „BBC, life channel, ERF, Deutsche und Schweizer Sendungen, und was uns sonst noch so gefällt“ in bester Qualität den Sound im Haus geben und uns vergessen lassen, dass wir in Afrika sind.

Weitere Highlights waren die Landübergabe vor Anfang März in Tanji

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und die Überraschung der ersten Frucht.

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Eine grosse Zitrone, die nicht üblich ist in Gambia! Wir wollen es als Zeichen sehen, dass auf diesem Gelände auch aus den verschiedenen Werkstätten mal ungewöhnliche Früchte geerntet werden können. „Ein Land wo Milch und Honig fliessen!“

Nun brauchen wir eine höhere Mauer um das Grundstück, das uns mehr Sicherheit gibt, dann Wasser aus einem geschlossenen System für die, die dort wohnen werden (zum Bauen haben wir Wasser aus einem offenen Brunnen). Wir bauen so wie es uns die Kräfte, der Bedarf und die Finanzen zulassen.

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Ein anderes Highlight ist die Antwort auf die Traktorsuche. Roland hat sich nach erfolgloser Suche in Europa an den alten Traktor einer Mission in Gambia erinnert. Bei der Nachfrage stellte sich heraus, dass er die gewünschte Stärke hat und zum Verkauf frei steht. Nun ist er auf den Namen der Kirche gekauft und die letzten Papiere werden noch ausgestellt, bevor man ihn auf der Strasse fahren darf.
Gleichzeitig zur Traktorfrage haben wir einen jungen Mechaniker für Motorrad und landwirtschaftliche Fahrzeuge aus der Schweiz für ein Jahr bei uns im Projekt! Ist das nicht Gottes grosse Vorsorge! Emanuel, so heisst er, kann Roland bestens beraten und den Traktor gleich auf Vordermann bringen! Einfach genial!

Ein noch grösseres Highlight ist das House of Skills Komitee, das nun gebildet ist und schon zwei Sitzungen hatte. Die obersten Männer aus der Kirche und vom WEC sind da drin, je drei Personen (aus der Kirche sind der Kirchenpräsident und Verantwortliche für Bildung und der Verantwortliche für Projekte dabei, vom WEC sind der Feldleiter, Roland & Gunda dabei). Alle sind mit Begeisterung dabei. Wir haben nun Männer aus der Kirche dabei, die Erfahrung, die richtige Bildung und die Kontakte mitbringen, die wir nicht hätten.
Nur haben diese Männer selber alle Hände voll zu tun und sind in anderen Ämtern. Diese Männer brauchen unser Gebet, dass sie ihren Dienst als Pastoren und Gottesmänner im Namen Jesu, mit Autorität, Weisheit und viel Liebe tun können.